Antalya in der Türkei
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Einer der beliebtesten Urlaubsorte liegt an der türkischen Südküste mit seinem unvergleichlichen mediterranen Charme. Antalya, die Hafenstadt, ist die türkische Mittelmeerküsten-Metropole. Sie ist an einer Bucht gelegen und von einer tollen Gebirgslandschaft umgeben. Die türkische Stadt hat zudem palmengesäumte und breite Boulevards, Strände, Parks sowie eine interessante und lebhafte Kulturszene.
Im Westen ist die Provinzhauptstadt Antalya von hohen, kahlen Kalksteinmassiv des Lykischen Taurus, das eine Höhe von etwa 3.086 Metern hat, umgeben. Im Osten liegt der niedrigere Kilkische Taurus.
Von Atatürk wurde Antalya einmal als die schönste Stadt der Türkei genannt, vielleicht kann man bei einem Spaziergang durch die verwinkelten Gassen der osmanischen Altstadt erkennen warum.
Eine Erkundungstour durch Antalya beginnt man am besten auf der Höhe des Stadthügels, von dort geht es über steile Straßen der Altstadt, Kaleiçi genannt, zum Hafen. Wer etwas ausruhen muss, kann das im schattigen und ruhigen Garten des Karaalioğlu-Stadtparks bei einer Tasse Tee tun. Vom Teegarten aus hat man zudem einen herrlichen Blick über den Golf von Antalya, das Beydağlar-Gebirge und den Berg Tahtalı. Vom ehemaligen Leuchtturm, dem runden Hıdırlık-Turm aus dem 2. Jahrhundert vor Christi, kann man den Sonnenuntergang genießen, auch viele Einheimische kommen abends hier her. An der Südostseite vom Hafen sind alte und exotische Bäume gewachsen, hier nisten Halsbandsittiche.
Auf dem „neuen“ Yachthafen, der etwa zehn Kilometer westlich von Antalya liegt, findet auch der Fischmarkt statt. Der „alte“ Hafen wurde in den 90er Jahren durch die vielen Urlauber zu klein, daher entstand dann dieser neue Hafen, der sogar für seine Anlage und attraktive Lage eine Auszeichnung erhalten hat. Vom „alten“ Hafen kann man noch Bootsausflüge zu den Wasserfällen in Lara oder zur Ratteninsel unternehmen oder einfach nur in einem der Restaurants sitzen, beobachten und entspannen. Auch eine renovierte Zitadelle kann man am „alten“ Hafen besichtigen.
An Sehenswürdigkeiten sollte man auf alle Fälle das Hadrianstor besichtigen. Es ist schlicht gehalten und sein marmorner Triumpbogen wurde zum Besuch des römischen Kaisers im Jahr 130 nach Christi in die Stadtmauer eingefügt. Es hat drei Durchgänge, die restauriert wurden.
Das Abgebrochene Minarett (Kesik Minare), kann man nur von außen ansehen. Es handelt sich um einen gekappten Turm neben den Ruinen eines Bauwerks, der einmal Petruskirche, griechischer Tempel und auch Moschee war.
Auch der im Jahr 1244 erbaute Uhrturm, der die obere Grenze der Altstadt markiert, ist sehenswert. Sein Erscheinungsbild ist ein wenig finster und zeigt damit, dass er einst zum Wehrsystem von Antalya gehörte.
Etwa 11 Kilometer nordöstlich von Antalya liegen in einem Park die Düden-Wasserfälle (Düden-Şelalesi). Sie teilen sich in die oberen (Yukari) und die westlichen des Lara-Strandes unteren (Aşaği) Wasserfälle. Man kann beide mit einem Dolmuş erreichen.