Serbien - Sehenswrdigkeiten



Serbien hat seinen Besuchern eine große Anzahl der verschiedensten Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Absolut sehenswert ist die Hauptstadt des Landes, Belgrad. Die Stadt hat eine sehr alte und aufregende Geschichte, die mehr als siebentausend Jahre alt ist. Zwischen dem sechzehnten und neunzehnten Jahrhundert stand die Stadt unter osmanischer und österreichischer Herrschaft. Im Jahre 1867 konnten die türkischen Kolonialherren vertrieben werden.
In der Zeit des Jugoslawienkriegs wurde die serbische Hauptstadt durch Bomben der NATO stark beschädigt.

Gesehen haben sollte man auch Novi Sad, die zweitgrößte Stadt Serbiens. Die Gründung Novi Sads geht auf das siebzehnte Jahrhundert zurück.

In Serbien kann man verschiedene Sakralbauten der unterschiedlichen Glaubensrichtungen, die es auf der Welt gibt, besichtigen. S sollte man sich das Kloster Sopocani nicht entgehen lassen. Das Kloster wurde im zwölften Jahrhundert gegründet. Im Kloster selber befindet sich eine integrierte Kirche, welche ihren Besuchern herrliche Fresken zu bieten. Diese gelten als die schönsten byzantinischen Kunstwerken weltweit.

Auch das Kloster Studenica ist sicherlich einen Besuch wert. Der Sakralbau stammt aus dem zwölften Jahrhundert und gehört zu den wohlhabendsten Kirchen des Landes, wie auch zu den wichtigsten. Wie auch das Kloster Sopocani hat auch Studenica einige herrliche Fresken zu bieten. Diese stammen aber aus dem dreizehnten Jahrhundert und sind nicht mehr vollständig erhalten.

Ein Abstecher zur Bairakli Moschee in Belgrad ist sicherlich empfehlenswert. Die Moschee wurde im sechzehnten Jahrhundert errichtet. Kurzfristig war sie im achtzehnten Jahrhundert eine Kirche.

Weitere Sakralbauten Serbiens wären die Peterkirche, die Kirche Sveti Sava und der Patriarchensitz der serbisch-orthodoxen Kirche.

Wer sich über die Geschichte Serbiens informieren möchte, sollte sich das Nationalmuseum, gegründet 1902, in Belgrad ansehen. Bewundernswert ist auch des Nationaltheaters in Belgrad. Es stammt aus dem neunzehnten Jahrhundert.

Ebenfalls einen Besuch wert ist die archäologische Ausgrabungsstätte Vinca nahe Belgrad. Hier wurden die Reste eier prähistorischen Siedlung aus dem Jahre 2000 vor Christus ausgegraben. Die entdeckten Häuser und Gebrauchsgegenstände kann man heute noch besichtigen.

Gesehen haben sollte man die Festung Kalemegdan von Belgrad. Die Festung geht auf ein römisches Kastell aus dem ersten Jahrhundert zurück. Ihr heutiges Aussehen erhielt sie durch den Umbau zwischen dem zwölften und vierzehnten Jahrhundert, wobei die Ober- und Unterburg entstanden sind.

Absolut beeindruckend ist das Museumsgebäude für zeitgenössische Kunst in Belgrad. Es wurde 1958 errichtet. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen modernen Bau mit jeweils sechs quadratischen Türmen. Im Museum gibt es eine interessante Ausstellung über Kunstwerke jugoslawischer Künstler aus dem Zwanzigsten Jahrhundert.

Serbien hat noch eine lange Liste weiterer historischer Gebäude und Museen zu bieten.

Auch Naturschönheiten gibt es im Land zur Genüge. So sollte man sich den Besuch des Nationalparks Fruska Gora nicht nehmen lassen. Der Park hat eine Fläche von 225 Quadratkilometern und hat eine herrliche Landschaft zu bieten.

Ebenso gesehen haben sollte man den Nationalpark Derdap und den zoologischen Garten in Belgrad.

 

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