Graubnden (Schweiz)



Graubünden

Graubünden ist ein schweizer Kanton und Mitglied der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Hauptstadt Graubündens ist Chur.

Namensgebung des Kanton Graubünden

Man geht davon aus, dass der Name Graubünden eine Ableitung ist. Im Jahr 1367 wurde der Graue Bund gegründet. Dieser wurde das erstmals 1447 als Spottname der Österreicher und Zürcher benutzt. Doch die Bundsleute übernahmen die Bezeichnung in ihren Sprachgebrauch. Später im 16. Jahrhundert bezeichnete man das Gebiet des heutigen Kanton Graubünden auch als Rhätien. Von dieser Namensgebung jedoch blieben nur ein paar wenige Bezeichnungen übrig. So tragen heute nur noch wenige Institutionen, wie die Rhätische Bahn und das Rätische Museum in Chur diese Bezeichnung im Namen.
Der Name Graubünden wurde im Jahr 1803 offiziell eingeführt und besteht seitdem. Die Einführung des Namens ging mit der Konstituierung des modernen Kantons der Schweizerischen Eidgenossenschaften einher.
Auch im Kantonswappen sind die Spuren der drei Bünde zu finden. Es setzt sich nämlich aus allen drei ehemaligen Wappen der Bünde zusammen.

Landschaft und Nachbarn des Kanton Graubünden


Graubünden ist eine Berg- und Tal-Landschaft. Wandertouren führen hier durch schöne Täler, in denen saftige Wiesen stehen und über Berge, die durch die typische Berg-Vegetation geprägt sind. Der Kanton ist flächenmässig der größte der Schweiz und stellt den östlichen Teil des Landes dar. Doch trotz seiner großen Fläche und den attraktiven Landschaften ist Graubünden im Vergleich zu den anderen Kantonen recht schwach besiedelt.
Der Rhein ist der wichtigste Fluss in Graubünden. Er entspringt hier mit seinen beiden Quellflüssen Vorderrhein und Hinterrhein. Auch der Inn hat hier seinen Ursprung.
Man zählt im Kanton Graubünden sage und schreibe 150 Täler, ausserdem befinden sich hier 615 Seen. Auch die Berggipfel sind mit 937 zahlreich vertreten.

Die Nachbarn von Graubünden sind unter andere das Tessin, Uri, Glarus und St. Gallen. Ausserdem verläuft bei Graubünden die Grenze von der Schweiz nach Liechtenstein und Österreich. Auch das italienische Südtirol und die Lombardei grenzen hier an.

Freizeit und Urlaub im Kanton Graubünden

Der Tourismus ist sowohl im Sommer als auch im Winter wichtig für den Kanton. Daher sind hier besonders viele Dienstleister touristisch eingestellt. Besonders hervorzuheben ist jedoch die beeindruckend gut gestaltete Bäderwelt des Kantons. In den Städten Vals, Scoul und Andeer befinden sich die attraktivsten Bäder.
Burgen- und Schlösser-Fans kommen in Graubünden voll auf ihre Kosten, hier findet man eine grosse Dichte an historischen Schlössern und Burgen.
Auch die Klöster und Kirchen sind hier zahlreich vertreten und so ist bestimmt für jeden der passende Ausflugsfavorit dabei.
Besonders schön ist die jüngste Attraktion im Touristenkatalog: die Rhätische Bahn im Albulatal. Viele Touristen und Besucher des Kanton lassen sich die Fahrt über den Berninapass nicht entgehen. Dieser ist besonders architektonisch eindrucksvoll.
Der Kanton ist sehr gut an das Verkehrsnetz angebunden. Wer in das Kanton Graubünden reisen möchte, kann entweder bequem mit dem eigenen Wagen kommen oder auch die Bahn oder Bus benutzen.
Hier gelangen Sie auch vor Ort überall ohne eigenes Fahrzeug hin und erreichen ohne Stress das gewünschte Reiseziel.

 

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