San Marino - Sehenswrdigkeiten



Obwohl San Marino ein sehr sehr kleines Land ist, hat es dennoch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Das beliebteste Reiseziel der Touristen ist die Hauptstadt des Landes. Besonders die Altstadt hat einiges zu bieten. Sie ist auf drei Seiten von mittelalterlichen Stadtmauern mit eingebauten Toren, Türmen, Wehrgängen, Kirchen und Häusern umgeben. Die Altstadt der Hauptstadt San Marinos erreicht man durch das aus dem 14. Jahrhundert stammenden Torturm “Porta San Francesco“. Auf den drei Gipfeln um die Stadt San Marino herum, wurden im Mittelalter Festungen errichtet, von deren Wehrtürmen man einen besonderen Ausblick hat. Über eine Seilbahn ist San Marino mit dem nahe gelegenen Ort Borgo maggiore verbunden.

Der Zwergstaat hat ebenso einige Sakralbauten zu bieten. Da wäre zum Beispiel die Basilika di San Marino. Sie ist die bekannteste Kirche des Landes und wurde Mitte des achtzehnten Jahrhunderts nach den Plänen des Architekten Antonio Serra errichtet.
Die Kirche wurde 1926 von Papst Pius XI. zur Basilika minor erhoben. Im Inneren der Basilika kann man Reliquien des Schutzheiligen Marinus, Gemälde von Schülern Tizians, den alten Thron der Capitani Reggenti, sowie einige wertvolle Heiligenstatuen besichtigen.

Sehenswert ist die Chiesa del suffragio. Die Kirche der Fürbitte liegt genau in Borgo maggiore, an der interessanten Piazza Grande. Sie wurde im achtzehnten Jahrhundert errichtet und ist Sant Antimo geweiht.
In der aus dem vierzehnten Jahrhundert stammenden Chiesa di San Francesco kann man heute ein Museum besuchen.
Es enthält verschiedene Sakralgegenstände und eine Gemäldegalerie, deren Highlights Tizians “Heiliger Franziskus“ und Guercinos “Stigmatisierung des heiligen Franziskus“ sind.

San Marino hat noch eine große Anzahl weiter interessanter Bauten zu bieten. So sollte man sich unbedingt den Palazzo Pubblico nicht entgehen lassen. Der im Jahre 1894 erbaute Palast befindet sich in der Hauptstadt San Marinos. In seinem Inneren befinden sich weitere Sehenswürdigkeiten, welche ein Gemälde von Guercino ist, auf dem der heilige Marinus zu sehen ist. Die Touristenhighlights des Palastes sind die täglich stattfindenden Wachablösungen und die zweimal jährlich stattfindenden Militärparaden.

Schon von Weitem kann man die drei Festungstürme von San Marino erkennen. Hierbei handelt es sich um drei Türme, die sich auf den drei Gipfeln des Monte Titano befinden und auch nach ihm benannt wurden.
Der erste Turm, die Guaita, entstand im 11. Jahrhundert und ist der älteste der ganzen Türme. Er diente im Laufe seiner langen Geschichte kurze Zeit als Gefängnis.
Der zweite Turm ist der im dreizehnten Jahrhundert erbaute Fratte. Er befindet sich auf dem höchsten Gipfel des Monte Titano. Im Turm befindet sich heute ein Museum zu Ehren des Gründers San Marinos.
Der dritte und zum Schluss gebaute Turm ist der Montale. Er ist auch der Tiefstgelegene. Gebaut wurde der Montale im vierzehnten Jahrhundert. Im Gegensatz zu seinen Geschwistertürmen kann er nicht besichtigt werden.
Das absolute Highlight ist das Foltermuseum in der Hauptstadt San Marinos. Auf jeden Fall ist es nichts für schwache Nerven da hier verschiedene Folterinstrumente und Folterverfahren erklärt werden, mit denen Verbrecher, Ketzer und Hexen malträtiert worden waren.
Aber auch das Landesmuseum ist einen Besuch wert. Hier gibt es verschiedene Ausstellungsstücke zur Kultur und Geschichte des Landes zu besichtigen.
Ebenfalls gesehen haben, sollte man den Piazza della Libertà.
Hierbei handelt es sich um mittelalterliche Platz, der sich in der Hauptstadt San Marino befindet. Am Piazza della Libertá befindet sich eine weitere Sehenswürdigkeit und zwar der Palazzo Pubblico, der neugotischen Regierungspalast des Landes.

Ein unbedingtes Muss ist der Piazza Grande. Der Piazza befindet sich direkt im Zentrum von Borgo Maggiore. Hier findet wöchentlich Donnerstag seit Jahrhunderten ein riesiger traditioneller Markt statt. In der Nähe befindet sich ein prachtvoller Palast aus dem siebzehnten Jahrhundert, den man besichtigen kann. Aber auch die Chiesa del suffragio, welche aus dem achtzehnten Jahrhundert stammt, ist nicht Weitweg vom Piazza Grande.

 

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