Belgien - Sehenswrdigkeiten



Der Besuch Belgiens ist auf jeden Fall lohnenswert, da das Land eine lange Liste interessanter Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

So sollte man sich den Besuch der Hauptstadt des Landes, Brüssel, nicht nehmen lassen. Brüssel ist bekannt für seine aufregende Geschichte und ist ein Vorzeigebeispiel für die Kultur Belgiens. In Brüssel kann man hervorragend einkaufen gehen und sehr gut essen. Des Weiteren gibt es in Brüssel einige Gebäude der modernen Architektur zu sehen.

Eine weitere Stadt Belgiens, die man gesehen haben sollte, ist Antwerpen. Antwerpen hat seinen Besuchern eine herrliche Altstadt zu bieten. Ebenfalls gilt die Stadt als Kulturstadt und ausserdem kann man hier sehr gut essen gehen.

Die Stadt Gent hat einige Gebäude und Denkmäler aus dem Mittelalter zu bieten. Ebenso ist die Stadt besonders für junge Leute als Urlaubsziel geeignet, da es hier ein aufregendes Nachtleben gibt. Gent gilt auch als Stadt der Kultur und der Wissenschaften.

Gesehen haben sollte man die belgische Stadt Brügge. Die Stadt gilt als schönste Stadt aus dem Mittelalter in ganz Europa. Durch die vielen historischen Gebäude im Zentrum gehört Brügge auch dem Weltkulturerbe der UNESCO an.

Besonders beeindruckend sind die Beginenhöfe. Sie wurden durch die Frauengemeinschaft der Beginen gegründet. Das Besondere an der Gemeinschaft ist, dass sie zwar ihr Leben Gott widmen, sich dennoch aber nicht von der Welt abwenden. Die Frauengemeinschaft wurde im 13. Jahrhundert gegründet.
Die Beginenhöfe sind interessante Baukomplexe, da ein einzelner Hof Wohnhäuser, Kirchen und einige Nebengebäude in sich vereint. Die Höfe sind ein Vorzeigebeispiel für das Leben im Mittelalter, da der bauliche Zustand dieser noch hervorragend ist.
Dreizehn dieser noch erhaltenen Höfe gehören dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Die interessantesten sind die Beginenhöfe in Kortijk, Mechelen und Dendermonde.

Einen Besuch wert ist auch das Benediktinerkloster in der Nähe von Lüttich. Gegründet wurde Kloster Stablo um Jahre 650 durch den Abt Remaclus. Das Kloster erlebte unter Odilio in den Jahren 936-954 einen Aufschwung und gehörte mit Zentrum der clunyazenischen Reform.

Man sollte sich auf jeden Fall den Besuch des Kloster Val-Dieu nicht nehmen lassen. Das Zisterzienserkloster wurde im Jahre 1155 in der Diözese Liege nahe Aubel gegründet.

Ein weiterer interessanter Sakralbau, den man sich ansehen sollte, ist das Mutterhaus in Antwerpen. Wann genau es gegründet wurde, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Sicher ist nur, dass es durch bauliche Veränderungen im achtzehnten Jahrhundert in die heutige Form gebracht worden ist.

Absolut beindruckend ist das Atomium in Brüssel. Das Atomium wurde zum Teil der Atomverbindung von Eisen nachempfunden. Errichtet wurde es von Architekten Andre Vaterkey, der es für die Weltausstellung als Symbol für die friedliche Nutzung von Kernenergie gedacht hatte.
Alle neun Kugel des Bauwerks haben einen Durchmesser von 18 Metern und werden von 23 meterlangen Verbindungsrohren gehalten. Insgesamt hat das Gebilde eine Höhe von 102 Metern. Das Atomium ist das Wahrzeichen Belgiens.
Unbedingt gesehen haben sollte man die vier Schiffshebewerke in der Provinz Hainault am canal du Centre. Alle vier Werke stammen aus dem 19.Jahrhundert und sind noch in einem hervorragenden Zustand. Sie wurden bereits 1998 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Als Ergänzung zu dieser Sehenswürdigkeit wurde 2002 ein Hebewerk mit einer Hubhöhe von 73 Metern bei Strepy-Thieu eröffnet. Dieses Hebewerk gilt als das größte weltweit.

Interessant wird sicherlich der Besuch der Burg Raeren. Sie stammt aus der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts. Durch bauliche Veränderungen im sechzehnten Jahrhundert unter Philip von Lomont erhielt sie ihr bis heute noch erhaltenes Aussehen. Nachdem Sie 1982 wegen einem Brand restauriert wurde, steht die Burg Raeren seit 1950 unter Denkmalschutz.

Sehenswert ist auch die Burg Reuland. Die heutige Ruine war früher einer der größten Anlagen auf den ganzen Erinnern. Gebaut wurde die Burg Reuland im zehnten Jahrhundert auf den Überresten eines römischen Kastells.

Weitere interessante Sehenswürdigkeiten sind Schloss Alden Biesen und Männeken Pis.

Besonders beeindruckend ist der Bibliotheksturm bei der Universität von Gent. Geschaffen wurde er von dem Architekten Henry Van de Velde in seinen dortigen Jahren als Professor von 1926-36.
Der Bücherturm ist das Wahrzeichen der Stadt Gent und gilt als absolutes Vorzeigebeispiel für die Architektur des zwanzigsten Jahrhundert. Sehenswert sind auch die Stadthäuser in Brüssel und La Grand-Place.

Naturschönheiten, die das Land zu bieten hat, sind die Naturpark Hohes Venn und die Ardennen. Die Landschaft des Naturparks ist stark geprägt von Mooren und Heidelandschaften, während die Ardennen das größte zusammenhängende Waldgebiet in ganz Europa sind. Die Ardennen sind in sechzehn kleinere Naturschutzgebiete unterteilt.

 

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